Beiträge mit Stichwort ‘Datenbank’

Datensparsamkeit durch »Datenbrief«?

Der Chaos Computer Club (CCC) hat mit der Forderung nach einem »Datenbrief« zu einem Paradigmenwechsel der bishe­rigen Praxis aufge­rufen, in der Personen selbst um Auskunft über perso­nen­be­zogene Daten bei Firmen und Verwaltungen bitten müssen. Um in Unternehmen eine höhere Sensibilität gegenüber Kundendaten zu schaffen soll dieser Datenbrief zur Pflicht werden, der regel­mäßig und ohne explizite Aufforderung über erfasste persön­liche Informationen und deren Verwendung infor­miert. Innenminister de Maizière hat diese Idee mitt­ler­weile aufge­griffen und lobt den CCC-Entwurf für eine Verbesserung des Datenschutzes. Den ganzen Artikel lesen »

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Last Minute: Mitzeichnen gegen ELENA

»Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Vorratsspeicherung gemäß dem 6. Abschnitt des Sozialgesetzbuch IV, §§95 ff. (Verfahren des elek­tro­ni­schen Entgeltnachweises) aufge­hoben wird.«

ELENASo lautet der einlei­tende Text der Online-Petition gegen das ELENA-Verfahren, die beim deutschen Bundestag einge­reicht worden ist. ELENA steht für »Elektronischer Entgeldnachweis« und verpflichtet Arbeitgeber seit Januar diesen Jahres, Daten ihrer Arbeitnehmer an Deutsche Rentenversicherung Bund zu melden. Aus diesen Daten wird eine zentrale Datenbank erstellt, mit dem Ziel, die Berechnung von Sozialleistungen zu verein­fachen. Das Nebenprodukt aller­dings ist eine Datensammlung von gigan­ti­schem Ausmaß. Den ganzen Artikel lesen »

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Vorratsdatenspeicherung wird Gesetz

Am gestrigen Freitag haben 366 Bundestagsabgeordnete aus CDU, CSU und SPD

gegen das Recht auf auf infor­ma­tio­nelle Selbstbestimmung,

gegen die Befolgung der Prinzipien Datenvermeidung und Datensparsamkeit zur Verhinderung von Datenmissbrauch und Stärkung des Datenschutzes,

gegen die Einhaltung recht­licher Normen im deutschen und euro­päi­schen Datenschutzrecht,

gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung,

gegen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit,

gegen die Wahrung des Prinzips der Unschuldsvermutung,

gegen den Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung,

gegen den Schutz des vertrau­lichen Verhältnisses von Anwälten, Ärzten, Journalisten zu Mandanten, Patienten und Informanten,

gegen die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung,

gegen das Fernmeldegeheimnis bzw. die staatlich unbe­ob­achtete und unge­hemmte Kommunikation und Meinungsbildung

und gegen den unbe­ob­ach­teten Aufenthalt und die unkon­trol­lierte Bewegung im öffent­lichen Raum gestimmt!

Wiedereinmal zeigt sich, dass der 9. November ein Deutscher Schicksalstag ist.

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