Weniger ist mehr

Getreu dem Motto »weniger ist mehr« habe ich das Layout meines Weblogs etwas umge­staltet. Seit seiner Geburt 1991 haben sich die Inhalte des WWW und deren Darstellung konti­nu­ierlich in Richtung »mehr bunt, mehr Grafik« entwi­ckelt. Diese Entwicklung im »Web 1.0″, die Mitte/Ende der 1990er Jahre ihren Höhepunkt in aus allen Ecken blin­kenden und mit animierten GIFs überla­denen Webseiten gipfelte folgte eine »Flash-Welle« und dann… dann kam das Web 2.0.

Screenshot WebseiteKlar, mein Weblog hier gehört auch zum Web– 2.0-Inventar — das »Mitmachweb« fordert Nutzer in jedem Winkel dazu auf, Inhalte zu gene­rieren, zu veröf­fent­lichen oder sich ander­weitig medial zu prosti­tu­ieren. Blog, Twitter, Communitys und soziale Netzwerke. Überall kann und soll man mitmachen, überall ist die Meinung von jedem gefragt — oder auch nicht. Egal.

Partizipation muss aber nicht immer so bunt, schrill und überladen sein — und daher gibt es jetzt mein Blog in schlichtem schwarz auf weiß. Ich hoffe, damit das Interesse verstärkt auf die quali­tativ mal mehr, mal weniger gelun­genen Inhalte zu lenken. Immerhin kann mir niemand mehr vorwerfen, mich hinter dem Design zu verstecken. *g*

Ein paar Grafiken gibt es aber doch noch auf diesen Webseiten. Da ich das »Buzzword« Web 2.0 in diesem Artikel mehrfach genannt habe dürfen die obli­ga­to­ri­schen Querverweise auf Twitter, facebook, flickr & Co. nicht fehlen. Diese hübschen Symbole (zu sehen oben links) findet man übrigens hier.

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